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In der Klinik Roseneck war ich 1995 für zwei freiwillige Monate. Ich hatte das unwahrscheinliche Glück, dort eine Therapeutin zu finden, die mich mit Geduld, durch meine Vergangenheit führte.  Ich liess alle Schmerzen der Seele zu und kam als 180 Grad gedrehter Mensch zurück. Ich konnte danach das Anteil meines Vaters kontrollieren und den weichen sozialen Aspekt meiner Mutter annehmen. Der “harte” Kerl akzeptiert auch das “weibliche” in seiner Brust. Diese Therapeutin praktezierte auch “REIKI” und ich habe mittlerweile auch den zweiten Grad. Deshalb diese Lanze für die.....

Medizinisch -Psychosomatische  Klinik Roseneck

in Prien am Chiemsee

im Verbund mit der Medizinischen Fakultät der LUDWIG-MAXIMILIANS-UNIVERSITÄT MÜNCHEN

BEHANDLUNGSKONZEPT FÜR EINE BEGLEITENDE PSYCHOSOMATISCHE BEHANDLUNG BEI PATIENTEN MIT CHRONISCHEN HAUTERKRANKUNGEN

Seit 1992 kann auf einer Spezialstation der Klinik Roseneck Patienten mit chronischen Hauterkrankungen wie Neurodermitis (atopisches Ekzem, endogenes Ekzem), gewissen Formen chronischer Urtikaria (Nesselsucht), chronischer Prurigo eine begleitende psychosomatische Behandlung angeboten werden. Der Behandlung in der Klinik Roseneck sollte eine dermatologische Diagnostik und Therapie vorausgegangen sein.     

Psychische Belastungen und Stress können für Auslösung und Chronifizierung bestimmter Hauterkankungen einen zusätzlichen Faktor darstellen. Das Behandlungskonzept basiert auf einem integrativen verhaltensmedizinischen Ansatz, welcher sowohl dermatologische als auch psychologische Erkenntnisse integriert. Für den Behandlungserfolg wichtig ist stets eine aktive Mitwirkung des Patienten; denn nur dann kann eine Übertragung der Behandlungsergebnisse auch auf den Alltag gesichert werden.

Im therapeutischen Team stehen dermatologisch und psychotherapeutisch erfahrene Ärzte, Diplom-Psychologen, Sport- und Bewegungstherapeuten, Krankengymnasten, Gestaltungs- und Sozialtherapeuten sowie psychologisch geschulte Krankenschwestern und -pfleger zur Verfügung.

Die Klinik Roseneck verfügt über insgesamt 232 Betten und ist in 10 Stationen gegliedert. Sie ist im Krankenhausplan des Freistaates Bayern aufgenommen. Die Voraussetzung, die Ausstattung der Klinik und der Stellenplan ermöglichen die Behandlung von Patienten sowohl aus dem Akutbereich (§ 39 SGB V) als auch

Behandlungen

Einzeltherapie: Ausgehend vom somatisch-dermatologischen Befund und lebensgeschichtlichen und funktionalen Zusammenhängen mit der Erkrankung wird für jeden Patienten ein individueller Behandlungsplan erstellt. In der Therapie soll u. a. die Sensibilität für die Wahrnehmung von Körpersignalen, Gefühlen und eigenen Bedürfnissen gesteigert werden, um daraus neue Verhaltenskonsequenzen abzuleiten. Die Bearbeitung funktionaler Zusammenhänge zwischen seelischen Belastungen und dermatologischer Störung erfolgt im "Hier und Jetzt".

Dermatologische (hautärztliche) Behandlung: Die hautärztliche Behandlung erfolgt durch einen dermatologisch erfahrenen Stationsarzt und Konsile durch eine/n erfahrene/n Dermatologen/in sowie notwendigenfalls einem Internisten. Neben örtlicher und innerlicher medikamentöser Behandlung bestehen im Hause Möglichkeiten für Bädertherapie, Ultraviolett-Bestrahlungen (UVB, UVA), Diätetik und physikalisch-medizinische Maßnahmen.

Psychotherapiegruppe: Chronische Erkrankungen der Haut können zur Beeinträchtigung im sozialen Kontakt bis zur Vereinsamung führen. In der Therapiegruppe werden mit Hilfe von Psychotherapeuten - im Kreise anderer Patienten mit dermatologischen Erkrankungen - Erfahrungen, Belastungen und Schwierigkeiten aus verschiedenen Lebensbereichen bearbeitet. Gruppentherapie kann dazu beitragen, auslösende und aufrechterhaltende Faktoren für die Erkrankung zu finden. Die Kenntnisse dieser Zusammenhänge tragen dazu bei, die Möglichkeiten zur Konfliktlösung zu erlernen und seelische Belastungen durch neuerlernte soziale Fertigkeiten zu verringern. Mit anderen Patienten, die ähnliche Probleme haben, können neue soziale Reaktionsweisen erarbeitet und im sog. Rollenspiel geübt werden. Auch können hier Zusammenhänge zwischen psychischen Faktoren wie Angst und Spannung und einer Verschlechterung einer Hauterkrankung deutlich werden.

Hautinformationsgruppe: Hier werden empirisch belegte Informationen über die Haut und Hauterkrankungen vermittelt. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Einüben der normalen Hautpflege und der Hautpflege (Rehabilitation) früher erkrankter Hautareale. Spezielle Einflussmöglichkeiten auf Hauterkrankungen wie beispielsweise Hygienemaßnahmen, UV-Bestrahlung und medizinische Behandlung werden bearbeitet. Dabei wird auch Wert auf eine diätetische Beratung gelegt, die sich nach den jeweiligen medizinischen Notwendigkeiten (z. B. Allergenkarenz) richtet.

Körperwahrnehmung nach Feldenkrais/Hetz: In dieser Therapie wird die Sensibilität für den eigenen Körper geschult und Bewegungsmöglichkeiten ohne Kraft und ohne Anstrengung werden vermittelt. Dadurch verbessert sich für den Betroffenen das Gefühl für den eigenen Körper mit all seinen Funktionen und es kann ein größeres Vertrauen zu sich selbst erlebt werden.

Biofeedback: Mit Hilfe elektronischer Rückmeldung können kaum wahrnehmbare Unterschiede körpereigener Erregungen wie Muskelaktivität, Oberflächentemperatur, Gefäßdurchblutung, Pulsschlag, Hautwiderstand leicht erkannt und durch einen Übungsprozess selbst in die eigene Kontrolle gebracht werden. Diese Selbstkontrolltechniken gelingen nach einer Übungsphase auch ohne elektronische Rückmeldung. So kann gelernt werden, vom autonomen Nervensystem gesteuerte Funktionen aktiv zu beeinflussen.

Gestaltungstherapie: Im bildnerischen Gestalten werden Möglichkeiten eröffnet, durch nonverbale Methoden seelische Konflikte und Problembereiche selbst zu erfahren und dadurch einen Zugang zu finden. Dadurch können verhaltensbestimmende Emotionen evoziert und im Rahmen der Psychotherapie weiter bearbeitet werden.

Sozialdienst: Bei speziellem Bedarf steht ein Sozialdienst für soziale und berufliche Rehabilitationsfragen zur Verfügung.

Lehrküche: Eine Lehrküche soll im Einzelfall die Vermittlung von Kenntnissen und Erfahrungen über angemessene Ernährung und die Einübung von diätetischen Vorschriften möglich machen.

Physikalische Therapie: Physikalische Therapie wie Bäder, Massagen, Fango und Elektroreizbehandlungen können zu einer Tonisierung des autonomen Nervensystems und ggf. zur Stabilisierung des Hautzustandes führen.

Zur Aufnahme Voraussetzungen für die Aufnahme in die Klinik Roseneck sind:

1. Ein ausführlicher Bericht Ihres behandelnden Arztes, aus dem die Notwendigkeit einer stationären, dermatologisch -psychosomatischen Behandlung ersichtlich ist;

gegebenenfalls ist ein entsprechendes Gutachten von Seiten des Rentenversicherungsträgers vorzulegen.

2. Ein schriftlicher Bericht des Patienten über seine Beschwerden, aus dem auch die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit hervorgeht.

3. Eine schriftliche Zusage der die Kosten übernehmenden Krankenkasse, Rentenversicherung oder Beihilfestelle.

4. Ausgefüllter und unterschriebener Aufnahmevertrag.

Eine endgültige Entscheidung über die Aufnahme erfolgt nach Prüfung der Unterlagen durch die Ärztliche Leitung der Klinik Roseneck.